Jägerinnen und Jäger gedenken ihrem Schutzpatron, dem heiligen Hubertus. Dieser gilt als Begründer der Waidgerechtigkeit, die auch heutzutage noch für die Jagd gilt.

Teilen: Share on FacebookEmail this to someone

(Berlin, 02. November 2017) Hubertus von Lüttich gilt als Schutzheiliger für Jäger, Hunde, Natur und Umwelt und lebte von 655 bis 727 nach Christus. Im Gedenken an den Heiligen begehen viele Jägerinnen und Jäger am 3. November den Hubertustag in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der Legende nach war Hubertus zunächst kein Vorbild für die Jägerschaft: Nach dem Tod seiner Frau ging er einem zügellosen Leben in den Wäldern der Ardennen nach und übte die Jagd rücksichtslos aus. Als er an einem Karfreitag einen Hirsch erlegen wollte, flammte plötzlich ein Kreuz zwischen dessem Geweih auf. Vor Ehrfurcht sank Hubertus auf die Knie und gelobe Besserung. Deshalb gilt der heilige Hubertus laut Deutschem Jagdverband (DJV) als Begründer einer nachhaltigen und weidgerechten Jagd.

Hubertus widmete in der Folge sein Leben der Kirche. Er stieg zum Bischof von Lüttich auf und wurde nach seinem Tod heiliggesprochen. Ganz nach dem Vorbild von Sankt Hubertus beweisen die Jägerinnen und Jäger ihr Engagement für den Naturschutz durch die private Finanzierung von Arten- und Biotopschutzprojekten. Laut aktueller DJV-Umfrage finanzieren sie jedes Jahr aus eigener Tasche Naturschutzprojekte im Wert von 82 Millionen Euro. Zusätzlich dazu helfen sie bei der Seuchenbekämpfung sowie bei weiteren ehrenamtlichen und sozialen Dienstleistungen.