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Jagdgebrauchshundeausgleichsfonds

Unsere Jagdhunde leben gefährlich, und jedes Jahr kommen etliche unserer vierbeinigen Helfer im jagdlichen Einsatz zu Tode. Den Verlust eines Hundes, der ein treuer Gefährte war, kann man nicht ersetzen. Um wenigstens einen geringen finanziellen Ausgleich zu schaffen, wurde auf der Delegiertenversammlung im Jahr 2002 die Bildung eines Jagdgebrauchshundeausgleichsfonds beschlossen. Er ist nicht Bestandteil des Haushaltes des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. und wird in der Geschäftsstelle geführt und verwaltet. Aus dem Fonds kann beim Tod eines Jagdgebrauchshundes bis zu 1.100,00 EUR Ersatz geleistet werden. Auftretende Über- bzw. Unterdeckungen werden bei Fortsetzung des Fonds mit dem Folgejahr verrechnet.

Ein Rechtsanspruch gegen den vom Landesjagdverband verwalteten Fonds – entsprechend dieser Regelung – ist ausgeschlossen. Die Bestimmungen für die Erlangung von Fondsauszahlung können Sie unter „Links“ herunterladen.


Eingeschleppte Arten breiten sich weiter aus

DJV legt Monitoring-Daten für Waschbär, Marderhund und Mink vor. Innerhalb von neun Jahren hat der Waschbär sein Vorkommen im Kerngebiet um 32 Prozentpunkte gesteigert. Auch Marderhund und Mink breiten sich weiter aus, allerdings weniger ausgeprägt. Artenschutz: DJV fordert Erleichterungen für die Jagd auf die nachtaktiven Fleischfresser.

Der Osterhase liebt Groß Kreutz

Die Feldhasendichte im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz sticht gegenüber vergleichbaren Revieren besonders positiv hervor. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl. Der Besatz ist hier mehr als viermal so hoch.

Sozialwahl: Rücksendefrist für Unterlagen verlängert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.