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Wie wird man Jäger?

 

Den Jagdschein erhält man nach einer bestandenen Jägerprüfung, dem so genannten „Grünen Abitur“. Dieses zu bestehen, ist anspruchsvoll. In der Theorie wird viel verlangt: Kenntnis der Tierarten, Naturschutz, Jagdbetrieb, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Wildhygiene, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land- und Waldbaus, Wildschadensverhütung, Waffentechnik, sicherer Umgang mit Jagdwaffen sowie Recht. Das ist viel. Dennoch muss man keine Angst haben. Mit Fleiß und einer guten Vorbereitung klappt es ganz bestimmt.

Kurse werden von zahlreichen

 angeboten. In mindestens 150 Stunden werden Sie systematisch vorbereitet.

Das jagdpraktische Jahr

Die Ausbildung findet nicht nur im Klassenraum statt. In Brandenburg müssen Sie vor der Prüfung ein so genanntes „Praktisches Jahr“ absolvieren. Sie begleiten ein Jahr lang einen erfahrenen Jäger, Ihren persönlichen Mentor. Er macht Sie mit allen praktischen Aspekten der Jagd vertraut. Bei der Suche nach einem Mentor helfen wir Ihnen gerne.

Sprechen Sie den Jagdverband in Ihrer Nähe an oder melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle.

Wer sich nicht ein Jahr lang binden kann, kann auch eine Kompaktlösung wählen: Viele Jagdschulen bieten eine mindestens 40-stündige jagdpraktische Ausbildung an.


Freie Bahn für Wildtiere

ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland wollen fünf Prozent weniger Wildunfälle jährlich. Deutschland hat zu wenig „Grüne Infrastruktur“.

Europäisches Parlament stimmt Feuerwaffen-Richtlinie zu

Das Europäische Parlament hat gestern in Straßburg der umstrittenen Reform der EU-Feuerwaffenrichtlinie zugestimmt. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission wurde deutlich entschärft. Der jetzt beschlossene Kompromiss ist zwar anwenderfreundlicher, enthält aber immer noch eine Reihe von fragwürdigen Maßnahmen. Der ursprünglichen Idee, nämlich europaweiter Terrorismusbekämpfung, wird die geplante Reform nicht gerecht.