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Wie wird man Jäger?

 

Den Jagdschein erhält man nach einer bestandenen Jägerprüfung, dem so genannten „Grünen Abitur“. Dieses zu bestehen, ist anspruchsvoll. In der Theorie wird viel verlangt: Kenntnis der Tierarten, Naturschutz, Jagdbetrieb, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Wildhygiene, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land- und Waldbaus, Wildschadensverhütung, Waffentechnik, sicherer Umgang mit Jagdwaffen sowie Recht. Das ist viel. Dennoch muss man keine Angst haben. Mit Fleiß und einer guten Vorbereitung klappt es ganz bestimmt.

Kurse werden von zahlreichen

 angeboten. In mindestens 150 Stunden werden Sie systematisch vorbereitet.

Das jagdpraktische Jahr

Die Ausbildung findet nicht nur im Klassenraum statt. In Brandenburg müssen Sie vor der Prüfung ein so genanntes „Praktisches Jahr“ absolvieren. Sie begleiten ein Jahr lang einen erfahrenen Jäger, Ihren persönlichen Mentor. Er macht Sie mit allen praktischen Aspekten der Jagd vertraut. Bei der Suche nach einem Mentor helfen wir Ihnen gerne.

Sprechen Sie den Jagdverband in Ihrer Nähe an oder melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle.

Wer sich nicht ein Jahr lang binden kann, kann auch eine Kompaktlösung wählen: Viele Jagdschulen bieten eine mindestens 40-stündige jagdpraktische Ausbildung an.


Eingeschleppte Arten breiten sich weiter aus

DJV legt Monitoring-Daten für Waschbär, Marderhund und Mink vor. Innerhalb von neun Jahren hat der Waschbär sein Vorkommen im Kerngebiet um 32 Prozentpunkte gesteigert. Auch Marderhund und Mink breiten sich weiter aus, allerdings weniger ausgeprägt. Artenschutz: DJV fordert Erleichterungen für die Jagd auf die nachtaktiven Fleischfresser.

Der Osterhase liebt Groß Kreutz

Die Feldhasendichte im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz sticht gegenüber vergleichbaren Revieren besonders positiv hervor. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl. Der Besatz ist hier mehr als viermal so hoch.

Sozialwahl: Rücksendefrist für Unterlagen verlängert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.