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Raubwild

Fuchs (Vulpes vulpes)

Der Fuchs zählt zu den Echten Hunden und kommt in ganz Eurasien mit Ausnahme der Inseln Malta, der Balearen und Kreta vor. Er bewohnt fast alle landschaftsformen bis zu einer Höhe von ca. 3000 m. Gebiete mit einem hohen Grundwasserspiegel meidet er. Der Fuchs lebt in Erdbauten, von denen er die kleinen selbst anlegt, die großen in der Regel von Dachsen übernimmt. Der Fuchs teilt seinen Bau oftmals auch zeitweise mit Dachs, Kaninchen und Brandgans.

Der Fuchs ist ein Allesfresser, dessen Nahrung sich nach dem jeweiligen Angebot richtet. Sie umfasst in erster Linie Mäuse, aber auch Säugetiere bis hin zur Rehkitzgröße, Fallwild, Vögel und deren Gelege, Insekten, Larven, Beeren und Obst.

Die Ranzzeit des Fuches liegt im Januar und Februar. Nach einer Tragzeit von 50 bis 55 Tagen wölft die Fähe ihre Welpen im März und April.

Im Jagdjahr 2011/12 wurden im Land Brandenburg 25.035 Füchse erlegt. Dies ist der tiefste Wert seit 20 Jahren.

Dachs (Meles meles)

Dachse kommen fast in ganz Europa ausgenommen Skandinavien und der Mittelmeerinseln vor. Der bevorzugte Lebensraum sind Laubmischwälder vom Flachland bis in die Mittelgebirge. Feuchte Standorte werden gemieden.

Der Dachs ist ein Allesfresser und verfügt daher über ein breites Nahrungsspektrum. Es reicht von pflanzlicher Nahrung über Insekten hin zu Jungwild.

Bei den zweijährigen Fähen liegt die Ranzzeit im Juli und August, ältere Weibchen ranzen im März und April. Nach einer Eiruhe werden die Jungdachse Ende Februar bis Anfang April geboren.

Im Jagdjahr 2011/12 lag die Dachsstrecke bei 3.295 und steigt weiter an.

Steinmarder (Martes foina)

Steinmarder kommen in ganz Europa bis zur Nord- und Ostseeküste vor. Als Lebensraum bevorzugen sie Waldränder und Feldgehölze, kommen aber auch in der Nähe von Siedlungen vor. Marder gelten als dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber verstecken sie sich oftmals in Steinhaufen, Felsnischen, alten Gemäuern oder Schuppen.

Marder ernähren sich von Kleinsäugern, Vögeln und deren Gelegen, Fischen, Reptilien, Insekten und pflanzlicher Kost.

Im Jagdjahr 2011/12 kamen in Brandenburg 1.300 Steinmarder zur Strecke. Dies sind 6% weniger als im Vorjahr.


Eingeschleppte Arten breiten sich weiter aus

DJV legt Monitoring-Daten für Waschbär, Marderhund und Mink vor. Innerhalb von neun Jahren hat der Waschbär sein Vorkommen im Kerngebiet um 32 Prozentpunkte gesteigert. Auch Marderhund und Mink breiten sich weiter aus, allerdings weniger ausgeprägt. Artenschutz: DJV fordert Erleichterungen für die Jagd auf die nachtaktiven Fleischfresser.

Der Osterhase liebt Groß Kreutz

Die Feldhasendichte im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz sticht gegenüber vergleichbaren Revieren besonders positiv hervor. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl. Der Besatz ist hier mehr als viermal so hoch.

Sozialwahl: Rücksendefrist für Unterlagen verlängert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.