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Jagd und Naturschutz

Ein Jäger ist heute nicht nur für die Regulierung der Wildbestände zuständig, sondern er hat zuallererst einen umfassenden ökologischen Auftrag zu erfüllen. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. und die Jägerschaft in Brandenburg kümmern sich in diesem Zusammenhang in großem Umfang um die Biotophege und den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Dazu zählen z.B.

  • Renaturierungsprogramme wie die Anlage von Feldholzinseln und Hecken
  • die Anlage von Feuchtbiotopen
  • die Schaffung neuer und der Schutz vorhandener Lebensräume für viele in ihrem Bestand bedrohte Arten wie Rebhuhn, Birk- und Auerwild, Seeadler usw.

Die Jagd ist somit vor allem auch angewandter Naturschutz.


„Die Jagd ist im Wandel“

Der neue Jahresbericht des Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands WILD ist da. Das länderübergreifende Projekt leistet seit 2001 einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung zum Vorkommen, Populationsdichte und –entwicklung von Wildtieren. Wir haben mit Grit Greiser, der für Brandenburg zuständigen Länderbetreuerin vom Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde, gesprochen.

Jagdscheininhaber in Brandenburg

Im Land Brandenburg steigt die Zahl der Jagdscheininhaber kontinuierlich. Ein Jagdscheininhaber kommt auf 200 Einwohner. Der Frauenanteil nimmt stark zu.