Teilen: Share on FacebookEmail this to someone

Jagdliches Brauchtum

Seit der Mensch sein Nomadendasein als Jäger und Sammler aufgegeben hat und sesshaft wurde, gibt es Nachweise darüber, dass die Jagd nicht nur einfach das Töten von Tieren zum anschließenden Verzehr war sondern je nach Entwicklungsstand von jagdlichen Ritualen und Mythen, kurz von Jagdkultur in ihren Anfängen begleitet wurde.
Mit Fug und Recht ist festzustellen, dass die Evolution des Menschen vom Jäger und Sammler zum modernen Wohlstandsbürger in hohem Maße beeinflusst und geprägt ist durch den Einfluss der Jagd, ihrer Kultur, ihrer Sitten und Gebräuche, sowie ihrer Sprache.
So alt wie die Jagd selbst ist das jagdliche Brauchtum, diese Gesamtheit der ungeschriebenen Gesetze im Jagdwesen, die sowohl jagdhandwerklicher als ethischer Art waren und die sich die Jäger selbst gaben und auferlegten. Jagdliches Brauchtum war immer zeitbezogen und in steter Wechselwirkung zur jeweiligen Gesellschaftsordnung. Besonders die Weidmannssprache mit ihren Fachausdrücken hat die deutsche Sprache bereichert und befruchtet, wie kein anderer Kulturkreis. Auch das Jagdhornblasen, das bereits im 13. Jahrhundert praktiziert wurde, bildet noch heute einen besonders kulturhistorisch wertvollen und besonders öffentlichkeitswirksamen Teil des jagdlichen Brauchtums.

Jagdhornbläser-Wettbewerbe

Jagdhornbläser können mit ihren Bläsergruppen an zahlreichen Wettbewerben teilnehmen, um ihr Können zu präsentieren und sich mit anderen Gruppen zu messen. Der wohl berühmteste Wettbewerb ist der Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen, welcher alle zwei Jahre auf Schloß Kranichstein in der Nähe von Darmstadt ausgetragen wird.

Auch auf der Bundeslandebene gibt es interessante Veranstaltungen. Erfahren Sie mehr hierzu auf dieser Seite!

Termine

[ecs-list-events limit=’3′ cat=’Brauchtum‘ message=’Keine Termine gefunden.‘]

Aus- und Weiterbildung

Nachrichten

13. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen

13. Pokalwettbewerb im Jagdhornblasen

Am 22.08.2015 kamen rund 300 Jagdhornbläser zum Internationalen Jagdhornbläsertreffen auf Gut Ahlsdorf in Schönewalde zusammen. 25 Bläsergruppen zeigten ihre Fähigkeiten in einem Wettstreit.

mehr lesen

Eingeschleppte Arten breiten sich weiter aus

DJV legt Monitoring-Daten für Waschbär, Marderhund und Mink vor. Innerhalb von neun Jahren hat der Waschbär sein Vorkommen im Kerngebiet um 32 Prozentpunkte gesteigert. Auch Marderhund und Mink breiten sich weiter aus, allerdings weniger ausgeprägt. Artenschutz: DJV fordert Erleichterungen für die Jagd auf die nachtaktiven Fleischfresser.

Der Osterhase liebt Groß Kreutz

Die Feldhasendichte im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz sticht gegenüber vergleichbaren Revieren besonders positiv hervor. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl. Der Besatz ist hier mehr als viermal so hoch.

Sozialwahl: Rücksendefrist für Unterlagen verlängert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.