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Jagdhornblasen – leicht erlernt!

Beim Erlernen des Jagdhornblasens gibt es viele Wege zum Ziel. Einige sind musikalisch so begabt, dass sie sich autodidaktisch entwickeln können. Das ist sicher sehr selten und man muss einen anderen Weg beschreiten. Zum Beispiel kann man sich einer örtlichen Bläsergruppe anschließen und nach und nach das Blasen erlernen. Noch ein dritter Weg sollte beachtet werden. Der Landesjagdverband Brandenburg bietet jedes Jahr qualifizierte Kurse für Anfänger und auch für Fortgeschrittene an. Hierdurch wird eine gute Basis ausgebildet.

Wie komme ich zu einem Horn? Die Jagdausstatter und Musikalienhändler bieten natürlich gute Jagdhörner an. Man kann auch über den Internethandel ein gebrauchtes Horn erwerben. Wenn man sich einer Jagdhornbläsergruppe anschließt, besteht die Möglichkeit sich ein Horn auszuleihen. Eine sehr preiswerte Variante ist ein Plastikschlauch in einer Länge von 1,3 Meter. Auf der einen Seite wird ein Mundstück gesteckt und auf der anderen Seite ein im Haushalt üblichen Trichter. Dieses „Horn“ klingt nicht so gut, aber zum Üben reicht es aus. Es gibt also keine unüberwindbaren Hindernisse.

Zur Brauchtumspflege mit dem Jagdhorn braucht man keine musikalische Vorbildung, auch Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Das musikalische Gehör und auch Gedächtnis kann man gut mit Hilfe einer CD schulen. Die Jagdleitsignale und Wildsignale bleiben dann leicht im Kopf. Jetzt braucht es nur noch den Entschluss mit der Jagdhornbläserei zu beginnen.

Trau Dich!

(Jürgen Sonnenberg)

Termine

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Die letzte Jagd des Ajax von der Muskauer Heide

Es ist der erste bekannt gewordene Fall, dass ein Jagdhund nach der Wiederansiedlung der Wölfe in Deutschland während der Jagd durch einen Wolf getötet wurde. Eine Chronologie zum Tod der am 30. Januar 2018 auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz verstorbenen Deutschen Bracke „Ajax von der Muskauer Heide“.

„Die Jagd ist im Wandel“

Der neue Jahresbericht des Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands WILD ist da. Das länderübergreifende Projekt leistet seit 2001 einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung zum Vorkommen, Populationsdichte und –entwicklung von Wildtieren. Wir haben mit Grit Greiser, der für Brandenburg zuständigen Länderbetreuerin vom Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde, gesprochen.