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Jagdhornblasen – leicht erlernt!

Beim Erlernen des Jagdhornblasens gibt es viele Wege zum Ziel. Einige sind musikalisch so begabt, dass sie sich autodidaktisch entwickeln können. Das ist sicher sehr selten und man muss einen anderen Weg beschreiten. Zum Beispiel kann man sich einer örtlichen Bläsergruppe anschließen und nach und nach das Blasen erlernen. Noch ein dritter Weg sollte beachtet werden. Der Landesjagdverband Brandenburg bietet jedes Jahr qualifizierte Kurse für Anfänger und auch für Fortgeschrittene an. Hierdurch wird eine gute Basis ausgebildet.

Wie komme ich zu einem Horn? Die Jagdausstatter und Musikalienhändler bieten natürlich gute Jagdhörner an. Man kann auch über den Internethandel ein gebrauchtes Horn erwerben. Wenn man sich einer Jagdhornbläsergruppe anschließt, besteht die Möglichkeit sich ein Horn auszuleihen. Eine sehr preiswerte Variante ist ein Plastikschlauch in einer Länge von 1,3 Meter. Auf der einen Seite wird ein Mundstück gesteckt und auf der anderen Seite ein im Haushalt üblichen Trichter. Dieses „Horn“ klingt nicht so gut, aber zum Üben reicht es aus. Es gibt also keine unüberwindbaren Hindernisse.

Zur Brauchtumspflege mit dem Jagdhorn braucht man keine musikalische Vorbildung, auch Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Das musikalische Gehör und auch Gedächtnis kann man gut mit Hilfe einer CD schulen. Die Jagdleitsignale und Wildsignale bleiben dann leicht im Kopf. Jetzt braucht es nur noch den Entschluss mit der Jagdhornbläserei zu beginnen.

Trau Dich!

(Jürgen Sonnenberg)

Termine

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Eingeschleppte Arten breiten sich weiter aus

DJV legt Monitoring-Daten für Waschbär, Marderhund und Mink vor. Innerhalb von neun Jahren hat der Waschbär sein Vorkommen im Kerngebiet um 32 Prozentpunkte gesteigert. Auch Marderhund und Mink breiten sich weiter aus, allerdings weniger ausgeprägt. Artenschutz: DJV fordert Erleichterungen für die Jagd auf die nachtaktiven Fleischfresser.

Der Osterhase liebt Groß Kreutz

Die Feldhasendichte im Lehrrevier des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) in Groß Kreutz sticht gegenüber vergleichbaren Revieren besonders positiv hervor. Im Unterschied zu den durchschnittlich geringen Vorkommen in der Norddeutschen Tiefebene, fühlen sich die Langohren dank des Engagements der Jäger hier pudelwohl. Der Besatz ist hier mehr als viermal so hoch.

Sozialwahl: Rücksendefrist für Unterlagen verlängert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.