LJVB-Geschäftsführer Matthias Schannwell und Kreisvorsitzender Thorsten Fanselow suchten das Gespräch mit der Kreisverwaltung Oranienburg.

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Oranienburg, 26.07.2017. Seit langem beklagen Jägerinnen und Jäger in der Region rund um Oranienburg die ungünstigen Öffnungszeiten der einzigen Annahmestelle für Trichinenproben – werktags von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr. Das ist für Berufstätige so gut wie nicht zu bewerkstelligen und wirkt sich kontraproduktiv auf die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags der Seuchenprävention aus, monieren die Weidleute vor Ort zurecht. Daraufhin vereinbarten LJVB-Geschäftsführer Matthias Schannwell und der Kreisvorsitzende des Jagdverbandes Oberhavel, Thorsten Fanselow, einen Termin mit den Zuständigen in der Kreisverwaltung Oranienburg, um nach Lösungen für den unhaltbaren Zustand zu suchen. Leider ohne greifbaren Erfolg. Das Gespräch kam zwar zustande, doch Egmont Hamelow (1. Beigeordneter) sowie Uta Gallitschke (Fachbereich Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) führten mangelnde personelle Kapazitäten an, die der Ausweitung der Öffnungszeiten entgegenstünden.

Matthias Schannwell, Geschäftsführer des LJVB dazu: „Die Situation in Oranienburg wird von den Jägern zurecht als unbefriedigend empfunden. Wer die Forcierung der Sauenjagd fordert, muss die Infrastruktur bereithalten, die für die anschließend notwendige Untersuchung des Wildfleisches notwendig ist. Daran führt kein Weg vorbei. Wir können und wollen uns mit dem Status Quo nicht zufrieden geben und werden nach anderen Wegen der Problemlösung suchen. So darf es nicht bleiben.“

Erstling/ LJVB