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Jagdliches Schießen

Die Weidgerechtigkeit und der Tierschutz verlangen von uns Jägern, ein Stück Wild schmerzfrei und mit sofortiger Wirkung zu töten. Um dies zu gewährleisten, ist ein regelmäßiger Besuch auf dem Schießstand notwendig. Hier können praxisnah die wichtigsten jagdlichen Disziplinen trainiert werden. Neben dem Kugelschuß auf die Rehscheibe in einer Entfernung von 100m wird auch das sichere Treffen beweglicher Ziele geübt. Hierzu zählen der „laufende Keiler“ (Kugelschuß auf 50m) ebenso wie der Kipphase, der auf eine Entfernung von 35m mit Schrot beschossen wird. Das Tontaubenschießen mit Schrot simuliert den Schuß auf Flugwild und kann in den beiden Disziplinen „Trap“ und „Skeet“ trainiert werden. Für die Bau- und Fallenjagd sowie den Fangschuß ist ein regelmäßiges Üben im Kurzwaffeschießen ebenfalls unerlässlich.

Eine Übersicht über die Schießstände im Land Brandenburg, auf denen jagdliche Disziplinen geschossen werden können, finden Sie hier: 

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Freie Bahn für Wildtiere

ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland wollen fünf Prozent weniger Wildunfälle jährlich. Deutschland hat zu wenig „Grüne Infrastruktur“.

Europäisches Parlament stimmt Feuerwaffen-Richtlinie zu

Das Europäische Parlament hat gestern in Straßburg der umstrittenen Reform der EU-Feuerwaffenrichtlinie zugestimmt. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission wurde deutlich entschärft. Der jetzt beschlossene Kompromiss ist zwar anwenderfreundlicher, enthält aber immer noch eine Reihe von fragwürdigen Maßnahmen. Der ursprünglichen Idee, nämlich europaweiter Terrorismusbekämpfung, wird die geplante Reform nicht gerecht.