Insgesamt wurden 8 Hunde aus 7 verschiedenen Rassen gemeldet.

 

Wenn durch menschliches Verschulden ein Geschöpf geriet in Not

und ein qualvoll Leiden, Dulden, einem wunden Wilde droht,

wenn des Geistes hohe Stufe und des Menschen Kunst nicht reicht,

folgt der Hund dem bangen Rufe, seine Nase schafft es leicht !

 

Unter diesem Motto fand am 9. Oktober dieses Jahrs die „22. Landesschweißprüfung ohne Richterbegleitung“ statt. Bei herrlichem, frühherbstlichem Wetter trafen sich Suchen- Gespanne, Verbandsschweißrichter, Helfer und Gäste im Suchen Lokal in Schlepzig ein.

Entsprechend der Prüfungsordnung des LJV Brandenburg erfolgte die Ausschreibung der Prüfung termingerecht zu einem Zeitpunkt, an welchem unklar war, ob sie pandemiebedingt überhaupt stattfinden kann. Unter Berücksichtigung aller Auflagen und in Abstimmung mit dem Prüfungslokal organisierte der „Lausitzer JGV“ den Ablauf der Prüfung.

Nach den überaus freundlichen und anerkennenden Grußworten der Vertreter der Obersten Jagdbehörde, dem Landrat des Landkreises LDS, der unteren Jagdbehörde LDS und des Amtes Unterspreewald begann der praktische Teil der Prüfung.

Insgesamt wurden 8 Hunde aus 7 verschiedenen Rassen gemeldet. 4 Hunde auf der 40-h-Fährte und 4 Hunde auf der 20-h-Fährte.

Den Hundeführern wurden die Fährten und revierkundigen Verbandsrichter zugelost. Diese Verbandsrichter haben auch die entsprechenden Fährten gelegt. Die Fährten wurden am Donnerstag den 07.10. b.z.w. Freitag den 08.10. in abwechslungsreichen Nadel- und Laubholzbeständen verschiedensten Alters mit Rotwildschweiß getupft. Im Fährtenverlauf sind acht Verweiserblätter ausgelegt und auf dem Waldboden fixiert.

Suchensieger wurde das Gespann das innerhalb von 2 Stunden zum Stück findet, die meisten gefundenen Verweiserblätter vorweisen kann bzw. bei gleicher Anzahl die geringste Zeit benötigte.

Sieger auf der 40-h-Fährte wurde mit 6 Verweiserblätter in 110 min: Die Deutsche-Jagdterrier-Hündin „Tora vom Fliesstal“ geführt von Wolfgang Wagner aus Baruth/Mark.

Sieger auf der 20-h-Fährte wurde mit 4 Verweiserbätter in 88 min: Die Polnische-Bracken-Hündin „Ansgar vom Pauelsgraben“ geführt von Christin Krüger aus Schwerin.

Bis auf 2 Gespanne haben alle anderen die 22. Landesschweißprüfung ohne Richterbegleitung bestanden.

Ein herzlicher Dank geht an die Landeswaldoberförsterei Lübben für die Bereitstellung der Reviere und an die Verbandsrichter und Helfer für die gute Vorbereitung und Durchführung der Prüfung. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Lübbener Jagdhornbläsern die dieser Veranstaltung einen festlichen Rahmen gaben.

Hans Wento