Biosicherheit einhalten - Zerwirkabfälle vom Schwarzwild sicher entsorgen

(Michendorf, 8. Dezember 2021) Die Afrikanische Schweinepest hat inzwischen zehn Landkreise in Brandenburg fest im Griff. Eine weitere Ausbreitung scheint evident. Umso wichtiger ist es momentan für alle Jägerinnen und Jäger, die Biosicherheit zu wahren und verantwortungsvoll den Aufbruch und weitere Zerwirkabfälle von Schwarzwild zu entsorgen. Auch in bislang noch nicht betroffenen Gebieten können Jäger auf diese Weise Vorsorge treffen. Zerwirkabfälle sollten nicht mehr ins Revier!

Die SecAnim GmbH bietet die Lieferung und Abholung von 240 Liter-Konfiskattonnen “nach Hause” an. Die einmalige Anlieferung einer Tonne kostet 51,- Euro, die Abholung der vollen Tonne jeweils 53,67 Euro.

Kontakt:

SecAnim GmbH – Guben

Tel: 03561 – 68 46 12

Email: info@secanim.de

 

Biosicherheit bei der Jagd

Der DJV bittet Jäger, bundesweit folgende Hinweise zu befolgen:

  1. Jagdreisen in die betroffenen Regionen im In- und Ausland unterlassen.
  2. In jedem Fall Biosicherheitsmaßnahmen bei der Jagd einhalten – etwa Reinigen von Kleidung, Schuhen und Fahrzeugen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind.
  3. Fallwild, Aufbrüche, Zerwirkresteund Schwarten von Schwarzwild sollten über Tierbeseitigungsanlagen entsorgt werden.
  4. Schwarzwild im Rahmen von Gesellschaftsjagden zentral aufbrechen.
  5. Beim Transport von Schwarzwild immer auslaufsichere Wannen nutzen und diese abdecken.
  6. Jedes Stück Fallwild/Unfallwild beim Schwarzwild direkt über das Tierfund-Katasteroder beim zuständigen Veterinäramt unverzüglich melden und beproben lassen.
  7. Informieren Sie sich über ein ASP-Monitoring vor Ort und nehmen Sie unbedingt teil – geeignete Probenröhrchen und Gefäße gibt es beim zuständigen Veterinäramt.

Quelle: DJV