Im Folgenden finden Sie alle aktuellen Informationen zum Thema Afrikanische Schweinepest. Für detailierte Informationen, Ihren Kreisjagdverband betreffend, wechseln Sie bitte auf die entsprechende Registerkarte.

 

15. Januar 2021: Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Brandenburg: 492.

(Quelle: MSGIV)

 

Potsdam, 09.01.2021: ASP-Verdachtsfall in der Landeshauptstadt Potsdam nicht bestätigt.

 

Potsdam, 06.01.2021:

Allgemeinverfügung der obersten Jagdbehörde zur Verlängerung der Jagdzeit für Schalenwild in den von der ASP betroffenen Gebieten erstellt. Die  Allgemeinverfügung erscheint am 13. Januar 2021 im Amtsblatt für Brandenburg.

Die Allgemeinverfügung regelt im Detail folgendes:

  1. Das Verbot, Schalenwild nach dem 15. Januar 2021, zu erlegen, wird aufgehoben. Abweichend von § 22 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) in Verbindung mit § 31 Absatz 3 Nummer 1 des BbgJagdG darf Schalenwild ohne behördliche Genehmigung durch die oberste Jagdbehörde bejagt werden. Ein Widerruf aus zwingenden Gründen bleibt vorbehalten.
  2. Von der Allgemeinverfügung sind alle Schalenwildarten erfasst, die nur mit einem behördlichen Abschussplan gemäß § 29 Absatz 1 Satz 1 des BbgJagdG bejagt werden dürfen. Die Allgemeinverfügung gilt nur im Rahmen des bestehenden Abschussplanes.
  1. Die Bejagung von Rehwild ist im Rahmen dieser Allgemeinverfügung zulässig.
  1. Der räumliche Geltungsbereich der Allgemeinverfügung erstreckt sich über die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree, Dahme-Spreewald, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Frankfurt/Oder und Cottbus.
  1. Die Allgemeinverfügung gilt für den Zeitraum vom 16. Januar bis einschließlich 31. Januar 2021.
  1. Die Durchführung der Jagden in den Restriktionsgebieten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) steht unter dem Vorbehalt der veterinärbehördlichen Anordnungen, soweit ein Jagdverbot weiterhin durch die tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen der Landkreise angeordnet ist.
  1. Es wird die sofortige Vollziehung angeordnet.

MLUK

Amtsblatt vom 13.01.2021

 

 

Potsdam, 14.12.2020

Wegen der bundesweiten Engpässe bei Laborverbrauchsmaterialien müssen Laboruntersuchungen im Zusammenhang mit den Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest bis auf Weiteres auf die in den Restriktionszonen rechtlich vorgeschriebenen Untersuchungen beschränkt werden. In der Folge ist ab sofort die Einsendung von Proben von gesund erlegten Wildschweinen, die außerhalb von Restriktionsgebieten erlegt wurden, einzustellen.

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Wald und Forstwirtschaft, Oberste Jagdbehörde

 

 

Allgemeinverfügung zu Saufängen

mit dem Amtsblatt für Brandenburg Ausgabe 47 vom 25.11.2020 ist die

Allgemeinverfügung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Aufhebung des Verbotes, Saufänge ohne vorangegangenes Genehmigungsverfahren der zuständigen Behörde zu betreiben, und zur Aufhebung des Verbotes, auf Schwarzwild mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm im Rahmen der Fallenjagd zu schießen sowie die vorgeschriebenen Energiewerte zu unterschreiten“ bekannt gegeben worden ist. (Siehe Anhang ab Seite 1144)

Zusammenfassend ist die Aufstellung des Sauenfanges an folgende Bedingungen geknüpft worden:

  1. Zur Tötung des gefangenen Schwarzwildes ist das Mindestkaliber unter 6,5 mm mit der Mindestmündungsenergie der .22 Win Mag
  2. Räumlicher Geltungsbereich Landkreise SPN, LOS, OSL, LDS, MOL, BAR, UM, FF und CB
  3. Bauweise Saufänge nach Praxisleitfaden „Der mobile Fallenfang als wirksame Methode zur Reduzierung von Schwarzwildpopulationen zur Afrikanischen Schweinepest-Prävention – Ein Praxisleitfaden“, manuelle Auslösung (auch mit Zuhilfenahme einer Funkkontrolle, gefangenes Schwarzwild ist unmittelbar nach dem Fang tierschutzgerecht zu töten, Schuss auf die Hirnregion
  4. Anzeigepflicht beim MLUK per Post oder E-Mail (Anzeigeformular ist zu nutzen)
  5. Allgemeinverfügung gilt bis zum 31. März 2022!!!

Anzeigeformular Betrieb Saufänge

 

 

Das Lokale Tierseuchenzentrum Groß Gastrose zieht vorerst bis zum 04.01.2021 ins Kreishaus zurück. Auch die dortige Telefonnummer: 035692661361 ist dann nicht erreichbar. Bitte nachfolgende Telefonnummer für Anfragen zur ASP nutzen: 03562 986 13999.

Weiterhin ist entgegen der aktuellen Tierseuchenallgemeinverfügung vom 30.11.2020, Seite 6, Auflage Ziffer 36. bis auf Widerruf keine Probenahme ASP außerhalb der Restriktionszonen Im Landkreis erforderlich.

Wegen bundesweiten Engpässen bei Laborverbrauchsmaterialien muss die ASP-Probenahme auf das notwenige Maß befristet reduziert.

(Quelle: Landkreis Spree-Neiße)

 

Allgemeinverfügung zu Saufängen

mit dem Amtsblatt für Brandenburg Ausgabe 47 vom 25.11.2020 ist die

Allgemeinverfügung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz zur Aufhebung des Verbotes, Saufänge ohne vorangegangenes Genehmigungsverfahren der zuständigen Behörde zu betreiben, und zur Aufhebung des Verbotes, auf Schwarzwild mit Büchsenpatronen unter einem Kaliber von 6,5 mm im Rahmen der Fallenjagd zu schießen sowie die vorgeschriebenen Energiewerte zu unterschreiten“ bekannt gegeben worden ist. (Siehe Anhang ab Seite 1144)

Damit kann im Landkreis Spree-Neiße ab sofort ein Sauenfang betrieben werden ohne diesen extra beantragen zu müssen.

Zusammenfassend ist die Aufstellung des Sauenfanges an folgende Bedingungen geknüpft worden:

  1. Zur Tötung des gefangenen Schwarzwildes ist das Mindestkaliber unter 6,5 mm mit der Mindestmündungsenergie der .22 Win Mag
  2. Räumlicher Geltungsbereich Landkreise SPN, LOS, OSL, LDS, MOL, BAR, UM, FF und CB
  3. Bauweise Saufänge nach Praxisleitfaden „Der mobile Fallenfang als wirksame Methode zur Reduzierung von Schwarzwildpopulationen zur Afrikanischen Schweinepest-Prävention – Ein Praxisleitfaden“, manuelle Auslösung (auch mit Zuhilfenahme einer Funkkontrolle, gefangenes Schwarzwild ist unmittelbar nach dem Fang tierschutzgerecht zu töten, Schuss auf die Hirnregion
  4. Anzeigepflicht beim MLUK per Post oder E-Mail (Anzeigeformular ist zu nutzen)
  5. Allgemeinverfügung gilt bis zum 31. März 2022!!!

 

ASP-Neue-Allgemeinverfügung SPN 1.12.2020.pdf

Standorte-Sammelstellen-Aufbruch-Abgabeprämie-SPN-03.12.2020

Massnahmen zur Schweinepestverordnung 30.11.2020

Karte ASP Zonierung 5.10.2020

Anleitung Sichtung ASP-freier Befund

Merkblatt-für-Jäger-Jagdeinschränkungen

Kadavertonnen-Standorte Karte

Beschilderung-Aufbruchsammelstelle

Begleitzettel-zum-Fund-Tierkadaver

 

 

Tierseuchenallgemeinverfügung MOL 30.11.2020

 

Lagebericht vom 2.11.2020

 

 

04.10.2020, 12:03 Uhr.

Weidmannsheil liebe Weidgenossinnen und Weidgenossen,

hier die aktuellen Informationen zur ASP im Landkreis:

  • Es gibt derzeit keinen neuen bestätigten ASP-Verseuchten Tierfund,
  • Erlass der „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung“ (hier klicken),
  • der mobile Zaun (40km länge) zur Begrenzung der Kernzone auf unserem Territorium steht seit dem 01.10.20,
  • die Kontrolle auf Beschädigung und Funktionsfähigkeit des Zaunes ist organisiert und erfolgt,
  • im täglich tagenden ASP-Krisenstab wurden nun u.a. folgende weiteren Maßnahmen besprochen und beschlossen:
    – Vorbereitung der Errichtung eines festen Zaunes,
    – das Konzept zur seuchenentwicklungsabhängigen Fallwildsuche, Bejagung und
    Ernte/landwirtschaftlichen Nutzung in den Risikozonen,

Für uns Jäger ergibt sich zusammengefasst folgendes:

  • die Bestimmungen der „Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung“ sind vollumfänglich umzusetzen!
  • die konkreten, entwicklungsabhängigen und koordinierten weiteren Maßnahmen werden weiterhin mit den betroffenen Jagdausübungsberechtigten persönlich besprochen und angewiesen.
    Dieser hat dann die Umsetzung in seinem Jagdgebiet zu organisieren und der UJB sowie dem JV bei Problemen in der Vorbereitung und Durchführung, sowie über die Ergebnisse Bericht zu erstatten,
  • Für alle Jägerinnen und Jäger:
    • Bereitschaft zur Unterstützung bei Anforderung durch die betroffenen hilfesuchenden Jagdausübungsberechtigten im Risikogebiet,
    • Strikte Beachtung der Hygienemaßnahmen für sich, beim Hund und an Fahrzeugen und „Geräten“,
    • Fallwildmeldung mit GPS-Daten des Fundortes über das „Bürgertelefon 03346 / 850 6969“ oder die APP „Tierfundkataster“ des DJV, Beprobung im eigenen Jagdrevier,
    • Gefundenes oder gemeldetes Fallwild im Revier vergraben, oder mit geeigneter Plane abdecken (Plane kann nach vorheriger Absprache beim Katastrophenschutz in Seelow oder Strausberg in begrenzter Anzahl abgeholt werden),
    • Für alle erlegten Stücke Schwarzwild ist neben der Trichinenprobe auch die Abgabe einer Schweißprobe verpflichtend. „Röhrchen“ werden umgehend an alle Jagdausübungsberechtigten (Obleute) versendet. Über die „Abgabeorte der Schweißprobe (Verwaltung oder bestimmte Tierärzte) werden wir am Montag separat informieren!
    • Bei Jagden, wo unterschiedliche Wildarten gleichzeitig erlegt werden, muss eine strikte körperliche Trennung bei der Bergung (auch Nachsuche), Versorgung, Aufbewahrung und Verwertung zwischen Schwarzwild und der anderen Wildarten erfolgen. Dies gilt auch für die Aufbrüche, Hunde, Teams und Fahrzeuge!
    • Weiterhin die verstärkte Bejagung von SW,

Wir werden weiterhin aktuell über die Entwicklung der ASP im Landkreis informieren.

Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung!

Weidmannsheil

Max-Georg v. Korff                        Lutz Hackert

*****************

01.10.2020, 00:15 Uhr. Liebe Weidgenosinnen, liebe Weidgenossen,

nachstehend sende ich Euch die gemeinsame Info der beiden Jagdverbände im Landkreis MOL. nach der heutigen Krisenstabsitzung des LKrs MOL und einer aAbstimmung mit der Unteren Jagdbehörde im Anschluss.

Es ist leider spät geworden, dafür bitte ich um Nachsicht.

Hier ist der Link, über den Ihr die Karte mit der Kernzone (rot) und der Gefährdungszone (blau): öffnen könnt:

https://lk-mol.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=59c2a324ec6f42f988a7929ebe2548a5

Auf Weisung des Krisenstabes der Brandenburger Landesregierung wurden die Gefährdungszonen der beiden Landkreise LOS und MOL miteinander verbunden.

Das hat zur Folge, dass  die Gefährdungszone nun doch größer geworden ist, als ich Euch in meiner letzten mail angekündigt hatte.

Darüber hinaus füge ich als Anhang die ab 01.10.2020 wirksame Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung des Landrats des Landkreis Märkisch-Oderland bei.

Die nächste Sitzung des Krisenstabes findet am 01.10.2020 um 08:00 Uhr bei der Feuerwehr in Seelow statt. Dabei soll u.a. über die Pufferzone, die Kadaversuche, die Sperrung der B 1 und anderer Straßen incl. Dekontaminierungsmaßnahmen an Straßen und Übergängen und die zukünftige Bejagung der Gefährdungszone gesprochen werden. Auch soll jetzt näher definiert werden, wie und wo wir Jäger unterstützen können.

Anschließend erfolgt die weitere Feinabstimmung mit der Unteren Jagdbehörde.

In jedem Falle gilt für alle Reviere außerhalb der Gefährdungszone, das Schwarzwild noch stärker zu bejagen! Dies allerdings ausschließlich per Ansitz!

Mit besten Grüßen und Weidmannsheil

Jagdverband Altkreis Seelow e.V.

Max-Georg Frhr.v.Korff

 

RBB 24 – Schweinepest in MOL – 30.09.2020

 

30.09.2020, 10:11 Uhr. Liebe Weidgenossinnen, liebe Weidgenossen, gestern Abend ist mir bei der Beschreibung der Gefährdungszone wohl ein Fehler unterlaufen.

Leider lag mir bei der gestrigen Besprechung nur kurz eine Karte ohne Maßstab vor, die ich auch nur zur kurzen einsicht bekam.

Die von mir beschrieben Grenze der Gefährdungszone ist wohl eher die Grenze der „Pufferzone“.

Die Grenze der Gefährdungszone verläuft in einem Bogen etwa von der Oder hart nördlich Kienitz , nordwestl. Wollup, westl. Neulangsow, hart ostwärts Seelow, ostwärts Dolgelin, , südlich Podelzig, südlich Reitweiner Loose bis zur Oder.

Die endgültigen Grenzverläufe der einzelnen Zonen werden sicher heute Mittage festgelegt.

Die Jagdausübungsberechtigten in der Kern- und Gerfährdungszone sollten sich darauf einstellen, die Eindämmungsbemühungen tatkräftig zu unterstützen.

Welche Möglichkeiten wir Jäger dazu haben, gebe ich Euch heute Nachmittag nach der 2. Krisensitzung und der Abstimmung mit der Unteren Jagdbehörde bekannt. Bitte keine selbstständigen Einzelaktionen! Alle Maßnahmen müssen mit dem Landkreis abgestimmt sein.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Weidmannsheil

Max-Georg

Jagdverband Altkreis Seelow e.V.

Vorsitzender

—————————————

29.09.2020, 22:38 Uhr. Liebe Weidgenossinnen, liebe Weidgenossen, heute, 29.09.2020,fand um 18:00 Uhr unter Leitung des 1. Beigeordneten, Friedemann Hanke, eine erste Krisensitzung in Sachen ASP im Landkreis MOL statt. Landrat Gernot Schmidt war auch zugegen, ebenso der Präsident den Brandenburger Bauernverband, Henryk Wendorff, der Amtstierarzt Dr. Ralph Bötticher, sowie Vertreter der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und aus den verschiedenen Ämtern der Kreisverwaltung, wie z.B. der Unteren Jagdbehörde etc..

Zum Sachverhalt:

Am 28.09.2020 wurde in Bleyen, Neu-Bleyen ein Frischling erlegt. Beim Aufbrechen wurden unnatürliche Merkmale im Gescheide der Sau festgestellt.

Die herbeigerufene stv Amtstierärztin hat daraufhin Proben entnommen und diese unverzüglich zur Laboruntersuchung geschickt. Das Ergebnis war positiv. Das Ergebnis der 2. Probe liegt noch nicht vor. Jedoch wird diese erfahrungsgemäß  auch positiv sein.

Demzufolge wurde entschieden, sofort mit den notwendigen Maßnahmen zu beginnen.

Zunächst wird am 30.09. um 08:00 Uhr mit der Einzäunung des Kernzone begonnen, deren ostwärtige Grenze die Oder ist. Ob der Zaun an der Oder errichtet werden soll, wird erst entschieden, wie die polnische Seite dazu steht Erste Verbindung zum poln. Nachbarkreis wird heute noch aufgenommen.

Die Kernzone (Umkreis 4 km um den Fundort) verläuft wie folgt:  Oder in Höhe Bleyen-Genschmar, Verlauf nach Südwesten um die Schäferei, ostw. Golzow,  ostw. Manschnow, von dort nach Süden westl. an Katharinenhof vorbei und von dort zur Oder.

Die genaue Grenze der Kernzone wird bei der nächsten Beratung des Krisenstabes am 30.09. um 12:00 Uhr bei der Feuerwehr Seelow, Mühlenstrasse 12, bekanntgegeben.

Die Gefährdungszone (15 km Radius um den Fundort) verläuft ungefähr wie folgt:

Oder bei Güstebieser Loose, ostw. Bliesdorf, westl. Neuhardenberg, Obersdorf, Hermersdorf, ostw. Müncheberg, Heinersdorf, Arensdorf, Petersdorf bis Frankfurt(Oder.

Alle hier aufgeführten Grenzverläufe der Kern- und Gefährdungszone sind noch ungenau und dienen nur der ersten Information.

Sowohl in der Kernzone, als auch in der Gefährdungszone gilt ab sofort Jagdverbot auf alle Wildarten, ebenso Betretungsverbot für 3 Wochen, also bis mindestens 20.10.2020!

Den Landwirten ist es im gleichen Zeitraum verboten zu ernten und zu bestellen. Lockerungen sind nach erfolgter Kadaversuche zu erwarten.

Die Kadaversuche wurde im Einzelnen nicht besprochen, soll morgen geklärt werden. Selbstständige Suche hat zu unterbleiben!

Da ich davon ausgehe, dass ein Großteil der hiesigen Jägerschaft heute Abend und Nacht auf Ansitz war, bitte ich bei dabei erlegtem Schwarzwild auf Besonderheiten beim Verhalten und beim Aufbrechen zu achten und notfalls dem Veterinäramt MOL Auffälligkeiten zu melden!!

Dazu ist ein sogen. „Bürgertelefon“ ab sofort geschaltet: 03346/6969 Als weitere Zone wurde eine  „Pufferzone“ (30 km Radius um den Fundort)angesprochen, deren Verlauf noch nicht näher beschrieben wurde.

Die Untere Jagdbehörde beabsichtigt heute noch die betroffenen Revierinhaber und Jagdausübungsberechtigten zu unterrichten.

Ziel ist, dass die Einzäunung der Kernzone am Abend des 30.09. abgeschlossen ist. Dazu stehen 5 Aufbauteams zur Verfügung.

Die Untere Jagdbehörde MOL und die beiden Jagdverbände haben den Auftrag vom Landrat, am 02.10. um 11:00 Uhr (Termin kann noch verschoben werden! das weitere Vorgehen hinsichtlich der Bejagung und Unterstützung vorzutragen. Dazu beabsichtigt Dominik Kolm, UJB MOL, dass sich beide JV nach der Beratung beim Landrat mit ihm zusammensetzen, um eine gemeinsame Verfahrenslinie zu erarbeiten.

Dazu bitte ich Euch alle um Eure Mitarbeit, bzw. Vorschläge..

Eine erste Allgemeinverfügung soll am 30.09.2020 vom Landrat erlassen werden.

Die lokale Presse ist informiert. Eine Pressekonferenz ist am 30.09. vorgesehen. Zeitraum noch unklar.vermutlich vormittags.

Ich bitte Euch, diese Info unbedingt an alle Mitglieder der Hegegemeinschaften und Jägerschaften, aber auch an die nur im Jagdverband oder LJVB organisierten Jäger/innen weiterzuleiten. Ich weise nochmals auf die strikte Verordnung des 3 wöchigen Jagd- und Betretungsverbotes in der Kern- und Gefährdungszone hin.

Für evtle. Vorschläge zum weiteren Verfahren bin ich natürlich dankbar. je gewissenhafter und effektiver wir handeln, desto rascher kann die ASP im Landkreis eingedämmt werden.

Weitere Informationen folgen.

Weidmannsheil

Max-Georg Frhr. von Korff

Vorsitzender

Jagdverband Altkreis Seelow e.V.