Die ersten fünf Hunde-Gespanne haben am Freitag die Prüfung zur Beendigung der Kadaversuchhundeausbildung des LJVB bestanden. Zwei weitere Kurse laufen bereits. Insgesamt können vorerst 20 Hunde-Gespanne ausgebildet werden.

(Michendorf, 10. Mai 2021) Nach knapp zwei Monaten Ausbildung der künftigen Kadaversuchhunde-Gespanne fand am vergangenen Freitag die erste Prüfung statt. Insgesamt sieben Hunde-Gespanne sind zur Prüfung in Baruth/Mark angetreten. Fünf von ihnen haben diese erfolgreich bestanden.
Die Prüfung besteht aus zwei Teilbereichen und wird von zwei Prüfern (Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) und Jagdgebrauchshundeverband (JGHV)) begleitet.
Im ersten Prüfungsabschnitt wird die freie Suche geprüft. Dabei muss eine zugewiesene Gelände- Parzelle flächig abgesucht werden. Beim Auffinden des ausgelegten Dummys soll der Hund den Fund anzeigen, verweisen und seinen Hundeführer zum Fundort führen. Um Gehorsam und Abrufbarkeit der Hunde am Schwarzwild zu prüfen, findet der zweite Prüfungsabschnitt in einem Schwarzwildgatter statt. Der Hund muss sich bei der Arbeit am Schwarzwild abrufen lassen und absolutes Gehorsam zeigen. „Für die spätere praktische Arbeit ist es essenziell, dass die Hunde das Schwarzwild nicht hetzen und sich jederzeit vom Hundeführer zurückrufen lassen.“ erklärt Ausbilder Frank Feimann.
Insgesamt wurde der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB) mit der Ausbildung von 20 ASP-Kadaversuchhunde-Gespannen beauftragt. Zwei weitere Ausbildungskurse laufen bereits. Die nächste Prüfung ist für Ende Mai geplant.