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Allgemeine Prüfungstermine

Im Land Brandenburg dürfen nur Hunde zur Jagd eingesetzt werden, die ihre Leistung in entsprechenden Prüfungen unter Beweis gestellt haben. Auf diese Seite finden Sie alle Informationen zu aktuellen Hundeprüfungen. Bei Fragen steht Ihnen Herr Weiß in der Geschäftsstelle gern zur Verfügung.

19. Landesschweißprüfung des LJVB

Krausnick, 20.10.2018 Die 19. Landesschweißprüfung ohne Richterbegleitung des Landesjagdverbandes Brandenburg fand im diesjährigen Goldenen Oktober wiederum in den Revieren der Landeswaldoberförsterei Lübben statt und wurde vom Lausitzer JGV in bewährter Manier ausgerichtet.
Zur Prüfung hatten diesmal 3 von 8 Teilnehmern eine sehr weite Anreise, zwei kamen aus Schleswig-Holstein eine Teilnehmerin aus Nordrhein-Westfalen! Diese Tatsache spricht schon deutlich für den überregionalen Bekanntheitsgrad der Brandenburger Prüfung und macht uns froh.
Eine weitere 1000 m Schweißprüfung ohne Richterbegleitung ist im Süden Deutschlands als „Geisenfelder Nachsuche“ bekannt.

Auf den 8 Fährten traten Vertreter von 6 verschiedenen Jagdgebrauchshunderassen an und 6 Hundeführer konnten das Ziel in der gebotenen Zeit erreichen!

Stellvertretend für alle Helfer möchte ich in diesem Jahr besonders Frau Sauerbrei nennen – sie ist ohne Unterbrechung von Anfang an dabei und erlebte in diesem Jahr etwas Besonderes: „Ihr Hund“ erschien bereits nach 25 Minuten am Stück und stellte damit einen Beinahe-Geschwindigkeitsrekord auf! Dieser Hund verwies 5 der 8 Verweiserblätter und gelangte damit auf der 20 Stunden Fährte auf den 5. Platz.

Allen Beteiligten – Reviergebern, Richtern, Helfern und Jagdhornbläsern – sei besonders herzlich für ihre jahrelange Treue zu dieser Prüfung gedankt! Die Förderung aus Mitteln der Jagdabgabe des MLUL unterstützt diese Prüfung ebenso langjährig materiell – Danke an alle Beteiligten für diese Tradition!

Wir freuen uns auf die 20. Landesschweißprüfung!

Die Ergebnisse:
Suchensieger  auf der 40-Stunden-Fährte
wurde die RT-Hündin „Quinni vom Bruchsee“ mit ihrem Führer Steffen Nehl aus 14798 Havelsee,  der nach 106 Minuten jedoch ohne Verweiserblätter am Stück war.

Suchensieger  auf der 20-Stunden-Fährte
wurde die StBr-Hündin „Elfriede vom Lupusforst“ mit ihrer Führerin Antje Kaiser aus 59846 Sundern,  die nach 84 Minuten mit 7 Verweiserblättern am Stück war.

Die weiteren Plazierungen auf den 20-Stunden-Fährten:
2. Volkmar Schulze aus 03048 Cottbus mit seinem KT-Rüden „Seppl vom Rehsprung“, mit 6 Verweiserblättern in 58 Minuten am Stück;
3. Jens Beier aus 25899 Niebüll mit seiner GolR-Hündin „TQ Maries“, mit 6 Verweiserblättern in 82 Minuten am Stück;
4. Matthias Sandrock aus 23812 Glashütte mit seiner DW-Hündin „Ula vom Kaiserbründl“ mit 5 Verweiserblättern in 25 Minuten am Stück;
5. Timo Rabe aus 15926 Heideblick mit deiner DBr-Hündin „Aida vom Hümmeler Forst“ mit 2 Verweiserblättern in 105 Minuten am Stück.

Bernd Hellwig aus 12355 Berlin  mit seiner StBr-Hündin „Aylin vom Lupusforst“ auf der 40-Stunden-Fährte und Thomas Wiebrodt aus 15757 Halbe OT Oderin mit seiner KlM-Hündin „Panja vom Fehntjer-Meer“ auf der 20-Stunden-Fährte  hatten Probleme mit frischen Verleitungen und fand  nicht im Zeitlimit zum Stück.

Dr. Petra Schneller
Präsidiumsmitglied


Osterbote: der Feldhase

Hase und Ei gelten seit alters her als Symbole für die Ostergeschichte. Der DJV verrät, was es damit auf sich hat und nennt Fakten übers Langohr.