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Wie wird man Jäger?

Den Jagdschein erhält man nach einer bestandenen Jägerprüfung, dem so genannten „Grünen Abitur“. Dieses zu bestehen, ist anspruchsvoll. In der Theorie wird viel verlangt: Kenntnis der Tierarten, Naturschutz, Jagdbetrieb, Sicherheitsbestimmungen, Jagdhundewesen, Wildhygiene, Wildkrankheiten, Grundzüge des Land- und Waldbaus, Wildschadensverhütung, Waffentechnik, sicherer Umgang mit Jagdwaffen sowie Recht. Das ist viel. Dennoch muss man keine Angst haben. Mit Fleiß und einer guten Vorbereitung klappt es ganz bestimmt.

Kurse werden von zahlreichen

 angeboten. In mindestens 150 Stunden werden Sie systematisch vorbereitet.

Das jagdpraktische Jahr

Die Ausbildung findet nicht nur im Klassenraum statt. In Brandenburg müssen Sie vor der Prüfung ein so genanntes „Praktisches Jahr“ absolvieren. Sie begleiten ein Jahr lang einen erfahrenen Jäger, Ihren persönlichen Mentor. Er macht Sie mit allen praktischen Aspekten der Jagd vertraut. Bei der Suche nach einem Mentor helfen wir Ihnen gerne.

Sprechen Sie den Jagdverband in Ihrer Nähe an oder melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle.

Wer sich nicht ein Jahr lang binden kann, kann auch eine Kompaktlösung wählen: Viele Jagdschulen bieten eine mindestens 40-stündige jagdpraktische Ausbildung an.


Dr. Volker Böhning ist neuer DJV-Präsident

Auf dem Bundesjägertag haben die Delegierten heute einstimmig den Nachfolger von DJV-Präsident Hartwig Fischer gewählt. Dr. Böhning ist gleichzeitig Präsident des Landesjagdverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Kitzrettung – Praxisratgeber Mähtod zum Schutz von Jungwild und Wiesenvögeln

Gerade geboren und schon dem Tod geweiht: Das Leben von unzähligen Rehkitzen, Junghasen und Bodenbrütern endet in den kommenden Wochen unter den scharfen Messern der Mähmaschinen. Alle Jahre wieder im Frühjahr verwandeln sich unsere Wiesen in Wildtier-Friedhöfe! Neben Wildscheuchen, Tipps zur Rehkitzrettung per Drohnen-Suche oder dem Einsatz von Wildrettern geht es im neuen Praxisratgeber der Deutschen Wildtier Stiftung auch um die beste Maßnahme, den Mähtod zu vermeiden – eine möglichst späte erste Mahd ab dem 15. Juni oder noch besser ab dem 1. Juli.