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Jagd und Naturschutz

Ein Jäger ist heute nicht nur für die Regulierung der Wildbestände zuständig, sondern er hat zuallererst einen umfassenden ökologischen Auftrag zu erfüllen. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. und die Jägerschaft in Brandenburg kümmern sich in diesem Zusammenhang in großem Umfang um die Biotophege und den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Dazu zählen z.B.

  • Renaturierungsprogramme wie die Anlage von Feldholzinseln und Hecken
  • die Anlage von Feuchtbiotopen
  • die Schaffung neuer und der Schutz vorhandener Lebensräume für viele in ihrem Bestand bedrohte Arten wie Rebhuhn, Birk- und Auerwild, Seeadler usw.

Die Jagd ist somit vor allem auch angewandter Naturschutz.


Afrikanische Schweinepest in Belgien nachgewiesen

Das ASP-Virus ist noch 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Verantwortlich für die Verbreitung ist der Mensch, etwa über Transitstrecken. Reste infizierter Rohwurst reichen aus für einen
Ausbruch der Tierseuche. Der DJV fordert deshalb mehr Biosicherheit an Bahnhöfen, Parkplätzen und Grenzübergängen.