Jagd und Naturschutz

Ein Jäger ist heute nicht nur für die Regulierung der Wildbestände zuständig, sondern er hat zuallererst einen umfassenden ökologischen Auftrag zu erfüllen. Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. und die Jägerschaft in Brandenburg kümmern sich in diesem Zusammenhang in großem Umfang um die Biotophege und den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten.
Dazu zählen z.B.

  • Renaturierungsprogramme wie die Anlage von Feldholzinseln und Hecken
  • die Anlage von Feuchtbiotopen
  • die Schaffung neuer und der Schutz vorhandener Lebensräume für viele in ihrem Bestand bedrohte Arten wie Rebhuhn, Birk- und Auerwild, Seeadler usw.

Die Jagd ist somit vor allem auch angewandter Naturschutz.

 

 

DJV-Broschüre „Lösungsansätze im Forst-Jagd-Konflikt“

Prämienerhöhung und Intensivierung der Schwarzwildbejagung

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert unverändert stark in Brandenburg. Insgesamt wurden bisher 1.778 Fälle (Stand: 30.09.2021) der ASP beim Schwarzwild vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. Mittlerweile sind sechs Landkreise und die Stadt Frankfurt/Oder betroffen.