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Jagdhornblasen – leicht erlernt!

Beim Erlernen des Jagdhornblasens gibt es viele Wege zum Ziel. Einige sind musikalisch so begabt, dass sie sich autodidaktisch entwickeln können. Das ist sicher sehr selten und man muss einen anderen Weg beschreiten. Zum Beispiel kann man sich einer örtlichen Bläsergruppe anschließen und nach und nach das Blasen erlernen. Noch ein dritter Weg sollte beachtet werden. Der Landesjagdverband Brandenburg bietet jedes Jahr qualifizierte Kurse für Anfänger und auch für Fortgeschrittene an. Hierdurch wird eine gute Basis ausgebildet.

Wie komme ich zu einem Horn? Die Jagdausstatter und Musikalienhändler bieten natürlich gute Jagdhörner an. Man kann auch über den Internethandel ein gebrauchtes Horn erwerben. Wenn man sich einer Jagdhornbläsergruppe anschließt, besteht die Möglichkeit sich ein Horn auszuleihen. Eine sehr preiswerte Variante ist ein Plastikschlauch in einer Länge von 1,3 Meter. Auf der einen Seite wird ein Mundstück gesteckt und auf der anderen Seite ein im Haushalt üblichen Trichter. Dieses „Horn“ klingt nicht so gut, aber zum Üben reicht es aus. Es gibt also keine unüberwindbaren Hindernisse.

Zur Brauchtumspflege mit dem Jagdhorn braucht man keine musikalische Vorbildung, auch Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Das musikalische Gehör und auch Gedächtnis kann man gut mit Hilfe einer CD schulen. Die Jagdleitsignale und Wildsignale bleiben dann leicht im Kopf. Jetzt braucht es nur noch den Entschluss mit der Jagdhornbläserei zu beginnen.

Trau Dich!

(Jürgen Sonnenberg)


Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat in einem Schreiben an die Verbände signalisiert, dass Änderungen des Waffengesetzes im Bezug auf die Nutzung von Schalldämpfern bundesweit Klarheit schaffen könnten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und Partnerverbände begrüßen das Vorhaben und drängen auf eine bundeseinheitliche Lösung.

Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Graugans breitet sich aus in Deutschland

Jäger haben 2017 aus 40 Prozent der Reviere das Vorkommen von Graugänsen gemeldet – ein Anstieg von 58 Prozent in acht Jahren. Die Zahl der Reviere mit Brutvögeln hat sich sogar verdoppelt auf 19 Prozent. Der DJV fordert eine nachhaltige Bejagung statt Begasung wie in den Niederlanden.