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Lehrrevier Groß Kreutz

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. unterhält auf den Flächen des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Groß Kreutz (ca. 800 ha), dem Landesjagdbezirk Groß Kreutz (ca. 400 ha) und dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk Derwitz (ca. 800 ha) das Lehrrevier Groß Kreutz.

Seit der Bildung der Interessensgemeinschaft „Artenreiche Flur“ im Jahr 1991 werden hier interessierten Personengruppen wie Kindern und Jugendlichen aus der Umgebung, Jungjägeranwärtern, Jägern und Naturfreunden die Biotopgestaltung und -pflege sowie die verschiedenen Naturschutzmaßnahmen erläutert.

Auf dem Gelände der ehemaligen Rebhuhnaufzuchtstation konnte dank finanzieller Mittel des LJV Brandenburg der „Lernort Natur“ seine Zelte aufschlagen und informiert nun überwiegend Kinder und Jugendliche anhand von Schautafeln und Demonstrationsobjekten über Naturschutzmaßnahmen, natürliche Kreisläufe und die Zusammenhänge von Jagd und Wild.

Ebenfalls auf dem Gelände der Aufzuchtstation sind verschiedene Fallentypen und Fangeinrichtungen zu Demonstrationszwecken aufgebaut. Im Revier ist ein Fallensystem installiert, mit dem erfolgreich Raubwild bejagt wird. Zusätzlich werden Schulungen für Jägerschaften, Hegegemeinschaften und Jungjägerkurse angeboten.

Das Lehrrevier Groß Kreutz wird aus den Mitteln der Jagdabgabe gefördert.

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Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat in einem Schreiben an die Verbände signalisiert, dass Änderungen des Waffengesetzes im Bezug auf die Nutzung von Schalldämpfern bundesweit Klarheit schaffen könnten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und Partnerverbände begrüßen das Vorhaben und drängen auf eine bundeseinheitliche Lösung.

Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Graugans breitet sich aus in Deutschland

Jäger haben 2017 aus 40 Prozent der Reviere das Vorkommen von Graugänsen gemeldet – ein Anstieg von 58 Prozent in acht Jahren. Die Zahl der Reviere mit Brutvögeln hat sich sogar verdoppelt auf 19 Prozent. Der DJV fordert eine nachhaltige Bejagung statt Begasung wie in den Niederlanden.