Bereits Anfang Mai beginnen viele Landwirte mit dem ersten Wiesenschnitt. Für die wildlebenden Tier- und Vogelarten eine sehr sensible Zeit. Nach der
Geburt werden die kleinen Rehkitze zum Schutz vor Prädatoren im hohen Gras abgelegt. Bevorzugt werden Wiesen in der Nähe von Wäldern oder Hecken als Kinderstube genutzt. Das Muttertier sucht ihr Kitz nur zum Säugen und Reinigen auf. In den ersten Lebenswochen haben die kleinen Jungtiere keinen natürlichen Fluchtinstinkt. Bei Gefahr drücken sie sich flach auf
den Boden.

Jährlich fallen daher Jungtiere der zeitigen Wiesenmahd zum Opfer.

Viele Jägerinnen und Jäger engagieren sich schon seit Jahren ehrenamtlich und suchen die Wiesen vor der Mahd nach Jungtieren ab und bringen diese in Sicherheit.

Die Arbeit mit Drohnen in Kombination mit Wärmebildkameras hat sich im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Die gründliche Suche ermöglicht Landwirten und den Jägerinnen und Jägern vor Ort ihrer tierschutzrechtlichen Verantwortung gegenüber dem Wild zeitsparend und effektiv nachzukommen.

Der LJVB führt ein landesweites Verzeichnis mit Drohnenpiloten und Helfern, die bei der aktiven Suche unterstützen.

Die Vermittlung erfolgt über den Landesjagdverband:

info@ljv-brandenburg.de

033205-21090

 

Praxisratgeber Mähtod Deutsche Wildtierstiftung

 

Folgende Vereine sind aktiv:

Rehkitzrettung-Brandenburg.com

(weitere in BAR, OPR und PR befinden sich in der Gründung)

 

 

 

Überregionale Kitzretter:

Norddeutsche Wildtierrettung


Kitzrettung am 2. Juni 2021 in Angermünde – 9 Kitze wurden gerettet !

Kitzrettung am 24. Mai 2021 in Spree-Neiße