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Wild aus Brandenburg

Wildbret aus der Region

Hirschgulasch, Rehrücken und Wildschweinkeule sind Genüsse, die sich traditionell im Herbst und Winter großer Beliebtheit erfreuen. Brandenburgs Jäger liefern diese Gaumenfreuden direkt aus dem Wald von nebenan.

Wild schmeckt nicht nur in der kalten Jahreshälfte. Die gesunde Delikatesse hat immer Saison, denn Reh und Wildschwein werden das ganze Jahr über erbeutet. Die Zubereitung ist ganz einfach. Wer kochen kann, der kann auch Wild zubereiten, traditionell oder modern, je nach Gusto. Wichtig für den guten Geschmack ist neben der Zubereitung die Herkunft des Wildes. Leckere Kochideen finden Sie in der Rubrik „Wildrezepte“.

Aktionssignet „Wild aus Brandenburg“

Damit Verbraucher Wild aus der heimischen Region erkennen, gibt es das Signet „Wild aus Brandenburg“. Ein springender Rehbock in grünem Kasten signalisiert, wo heimisches Wildfleisch erhältlich ist. Jäger, die ihr Wild selbst vermarkten, Wildfleischhändler, und Restaurants, die dieses Signet aushängen sind Anbieter heimischen Wildfleischs. Das frische Produkt aus der Umgebung ist nicht nur besonders lecker, es ist auch eine Entlastung der Umwelt – denn viele Importe billigen Tiefkühlfleischs vom Wild werden aus Übersee eingeflogen.

Für Jäger hält der Deutsche Jagdverband e.V. entsprechendes Aktionsmaterial bereit. Aufkleber sowie Fleischetiketten können im DJV-Shop bestellt werden.

Restaurants und Wildhändler im Internet

Wer wissen möchte, wo Wildbret erhältlich ist, kann auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de Wildbretanbieter und „Wilde Restaurants“ in seiner Umgebung finden. Die interaktive Karte auf der Seite macht´s möglich. Hier finden Sie auch Tipps und Rezepte für die Wildküche.


Alle Jäger sollen künftig Schalldämpfer nutzen können

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat in einem Schreiben an die Verbände signalisiert, dass Änderungen des Waffengesetzes im Bezug auf die Nutzung von Schalldämpfern bundesweit Klarheit schaffen könnten. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und Partnerverbände begrüßen das Vorhaben und drängen auf eine bundeseinheitliche Lösung.

Neue Wege im Wolfsmanagement gehen

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Graugans breitet sich aus in Deutschland

Jäger haben 2017 aus 40 Prozent der Reviere das Vorkommen von Graugänsen gemeldet – ein Anstieg von 58 Prozent in acht Jahren. Die Zahl der Reviere mit Brutvögeln hat sich sogar verdoppelt auf 19 Prozent. Der DJV fordert eine nachhaltige Bejagung statt Begasung wie in den Niederlanden.