Die Drückjagdsaison hat begonnen! Jagdhunde sind mit ihren Signalwesten und Sendern im Wald unterwegs. Landesjagdverband bittet Waldbesucher und Autofahrer, auf Warnschilder zu achten.

(Michendorf, 02.11.2021) Anfang November beginnt die Hauptjagdsaison. „Gut organisierte Bewegungsjagden ermöglichen uns einen effektiven Eingriff in den Wildbestand und sind eine wichtige Maßnahme, um die Schwarzwildbestände weiter zu reduzieren“, sagt Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg (LJVB).

Wichtige Helfer sind gut ausgebildete und geprüfte Jagdhunde. Diese sind mit ihren Signalbändern, Schutzwesten und Sendern im Wald unterwegs, um Wild aufzuspüren. Beim LJVB sind knapp 4000 geprüfte Jagdhunde registriert. Halsbänder mit langen Antennen sind keine Erziehungsgeräte, sondern dienen der Ortung des Hundes. „Wenn sie einen Jagdhund antreffen und er gesund und nicht verletzt ist und sich nicht in der direkten Nähe von Gefahrenbereichen (Straßen, Wohngegenden, usw.) befindet, lassen sie ihn bitte laufen. Er findet seinen Weg zurück oder wird mit Hilfe des Senders gefunden”, sagt Thorsten Fanselow, Präsidiumsmitglied des LJVB und zuständig für Hundewesen. Auf den Schutzwesten und Halsbändern der Hunde ist häufig die Handynummer des Hundeführers gut leserlich erkennbar. Ist der Hund verletzt oder hält sich in einem Gefahrenbereich auf, sollte der Hundeführer über diese Nummer kontaktiert werden.

Der Landesjagdverband Brandenburg bittet daher alle Autofahrer um besondere Aufmerksamkeit: vorübergehende Geschwindigkeitsbeschränkungen und Hinweisschilder sollten unbedingt beachtet werden. Reiter, Jogger und Spaziergänger sollten trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen bei Jagden die Warnschilder und Absperrbänder respektieren und das Jagdgebiet meiden.